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PFLEGE

Terrarium pflegen in 5 Schritten

Die Idee hinter capsulegardens ist es, diese so weit wie möglich von sich selbst unabhängigen ökosystemen zu erhalten. Es wäre möglich, wenn sie hermetisch versiegelt wären, aber mit der Zeit wären sie viel weniger ästhetisch und dekorativ. Aus diesem Grund lassen sich unsere Kapseln leicht öffnen und erfordern nur minimale Pflege.

Wenn Sie ein paar einfache, aber wichtige Anforderungen einhalten, bleibt Ihr Terrarium gesund und sieht wunderschön aus, damit Sie es so lange wie möglich genießen können.

1: Licht

Die im Terrarium wachsenden Pflanzen stammen aus den unteren Schichten des Waldes, weshalb sie einen Standort im Schatten oder Halbschatten bevorzugen. Auch ein heller Standort wäre
denkbar, solange sich dieser nicht in der direkten Sonne befindet.
Eine Ideale Stelle für das Terrarium verfügt über Tageslicht und ist circa 1m vom Fenster entfernt.
Drehen Sie das Terrarium von Zeit zu Zeit (ca. 2x im Monat) damit alle Seiten genügend Licht bekommen und die Pflanzen gleichmäßig wachsen können..

2: Temperatur und Umgebung

Die im Terrarium wachsenden Pflanzen bevorzugen eine feucht-warme Umgebung.
Deshalb ist für die Wahl des Standortes besonders wichtig, dass die Raumtemperatur stetig zwischen 15 und 23° C liegt was bei den meisten Wohnräumen der Fall ist.

3: Bewässerung

Das Terrarium ist eine Art geschlossenes Biotop mit autarkem Wasserkreislauf. Es muss nur ein paar Mal im Jahr (auch nur ein wenig) bewässert werden. Der erste Indikator für die Feuchtigkeit ist die Drainageschicht: solange diese feucht ist, ist keine Bewässerung des Terrariums erforderlich. Sollten Sie sich nicht sicher sein, so prüfen Sie die Feuchtigkeit des Mooses und der Erde. Hierfür fühlen Sie einfach mit der Hand im Terrarium, ob das Moos und die Erde noch feucht
sind, wobei das Moos auch angehoben werden kann. Anschließend sollte das Moosstück wieder angedrückt werden. Sollten die Erde und das Moos nicht trocken sein, ist keine Bewässerung von Nöten.

Wenn sich Moos und Erde trocken anfühlen, so sollte eine Bewässerung erfolgen. Hierfür eignet sich am besten kalkarmes, chlorfreies Wasser, wofür sich Regenwasser und destilliertes Wasser optimal eignen. Als gute Alternative kann gefiltertes, zweimal abgekochtes und über Nacht stehen
gelassenes Leitungswasser dienen.

Abhängig von der Größe des Terrariums benötigen Sie zwischen 50 und 150 ml Gießwasser.

4: Kondensation: Vermeiden Sie den Exzess

WWenn Ihr Terrarium übermäßig beschlagen ist und sich Tauwasser gebildet hat, sollte der Korkdeckel des Glases für eine Weile geöffnet werden. Legen Sie diesen für circa 24 Stunden zur Seite, damit die überschüssige Feuchtigkeit flüchten kann und das Feuchtigkeitsgleichgewicht wieder hergestellt wird. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis das Terrarium wieder klar ist.

5: Aufräumen (nur von Zeit zu Zeit)

Ab und an benötigt das Terrarium ein wenig Ordnung: Staub sollte abgewischt und alte, verwelkte Blätter entfernt werden. Zögern Sie nicht die Pflanzen ein wenig zurückzuschneiden, sobald die Blätter die Außenwände des Glas berühren. Hierfür schneiden Sie einfach die Blätter am Blattansatz ab und lassen den Deckel des Gefäßes für 24 Stunden geöffnet, damit sich die Schnittwunden der Pflanzen gut schließen können.

Weitere Informationen zur Pflege des Bonsai-Terrariums und kleine Terrarien finden Sie hier. (momentan nur in Englisch, aber bald auch in Deutsch)

 

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